Bio-Dynamie im Weinberg

Unter biologisch-dynamischer Landwirtschaft wird Landbau, Viehzucht, Saatgutproduktion und Landschaftspflege nach anthroposophischen Grundsätzen verstanden. Produkte können unter der Marke Demeter vertrieben werden. Grundlage ist der „Landwirtschaftliche Kurs“ von Rudolf Steiner. (Wikipedia).

Beim biologisch-dynamischen Anbau werden bestimmte Präparate verwendet und die „kosmischen Rhythmen“ des Mondes und der Planeten berücksichtigt. Es werden Pflegemaßnahmen (Unkrautkontrolle) sowie Aussaat/Pflanzung und Ernte auf Mondphase und Planetenpositionen abgestimmt (sofern der Bodenzustand das zulässt) und es werden Empfehlungen für bestimmte Tages- und Jahreszeiten gegeben (z.B. sollen manche Anwendungen nur frühmorgens unmittelbar nach Sonnenaufgang erfolgen oder z.B. keine Bodenbearbeitung an 2 Tagen vor und nach Vollmond)

Präparate bilden ein Hauptmerkmal der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise. Sie sind damit ein wesentliches Hilfsmittel, um Produkte in sogenannter Demeter-Qualität zu erzeugen. In den Demeter-Richtlinien sind sie verbindlich vorgeschrieben: Feld- oder Spritzpräparate (Hornkiesel und Hornmist), Dünger (Stallmist, Gülle, Jauche) und Düngerzusatzpräparate (Schafgarben-, Kamillen-, Brennnessel-, Eichenrinde-, Löwenzahn- und Baldrianpräparat), Spezialpräparate wie Schachtelhalm-Kochung und die sogenannten Aschenpräparate zur Beikraut- und Schädlingsbekämpfung.

Die Präparate sollen ausgleichend wirken. Beispielsweise seien in einem sehr guten Jahr die Erträge geringer als vergleichbare Erträge aus ökologischer Wirtschaftsweise, wohingegen in einem schwierigen Jahr die Erträge höher ausfallen sollen. Das Ziel der Anwendung der Präparate ist also nicht die Maximierung, sondern die Verstetigung der Erträge. Im biologisch-dynamischen Sprachgebrauch wird das „Harmonisieren“ genannt.

Notre Savoir-faire: L’amour apporté à nos vignes exclut tout engrais et produits chimiques. Nous favorisons les équilibres naturels de la vigne à l’aide de compost et de préparations d’infusions de plantes. Cette culture naturelle nous permet de pratiquer une vinification peu interventionniste, offrant des vins vivants qui se boivent avec le coeur et l’esprit.

Nos Valeurs: La terre que nous cultivons a vu travailler nos parents et verra travailler nos enfants. Parce que elle ne nous appartient pas, nous devons la respecter. Notre devise produire des grands vins tout en respectant la terre que nous empruntons à nos enfants.


Seit Urzeiten beschäftigt sich der Mensch mit den Himmelskörpern. Ein einmaliger Fund und Beweis dafür ist die 1999 von Raubgräbern gefundene Himmelsscheibe von Nebra (Nebra ist eine Stadt in Sachsen-Anhalt/ DE). Das Alter dieser ca. 32cm großen Scheibe wurde auf gut 3600 Jahre datiert, also auf ca. 1600 v.Chr. in die Bronzezeit. Sie gilt als weltweit älteste Himmelsdarstellung. Fachleuten zufolge beinhaltet diese Scheibe weitaus mehr als nur eine simple Abbildung des Himmels. Es wird vermutet, dass diese Scheibe aus Bronze und Gold als Kalender diente, mit dem unter anderem Termine für Aussaat und Ernte bestimmt werden konnten. Der "erste" Aussaatkalender !?

Aussaatkalender nach Maria Thun

in der heutigen Zeit verbinden die meisten Leute mit dem Wort Aussaatkalender den Namen Maria Thun. Wie keine andere hat sich Maria Thun über Jahrzehnte mit den Mondeinflüssen auf Pflanzen und Umwelt befasst. Seit 1963 erscheint jährlich ihr Aussaatkalender "Aussaattage". Dieser in 21 Sprachen übersetzte Kalender und ihre weiteren Veröffentlichungen über die kosmischen Einflüsse im Land- und Gartenbau brachten Maria Thun große Beachtung ein. Als leidenschaftliche Gärtnerin kam sie schon früh in Kontakt mit den Schriften von Rudolf Steiner. In seinen anthroposophischen Lehren fand sie Anregung und Motivation, sich genauer mit dem Wachstum der Pflanzen zu befassen. Sie erkannte bald, dass der Mond das Wachstum und Gedeihen der Pflanzen begünstigen, aber auch bremsen konnte.